Dennis Erdmann am Donnerstag, den
4. September 2008
Durch Zufall gelangte ich vor ein paar Tagen auf die Blogparade von Selbstständig im Netz zu dem Thema “Traffic Tipps für neue Blogs“.
Diese möchte ich heute zum Anlass nehmen und an dieser Stelle meine Themenwochen 10 Tipps um den Bekanntheitsgrad des eigenen Unternehmens zu erhöhen starten. Für Einige sind diese Tipps längst alte Hüte, aber vielleicht ist die Themenwoche ja auch für Diejenigen ein Denkanstoß, die diese Tipps vor längerer Zeit das letzte Mal beherzigt haben.
1. Webkataloge
Webkataloge sind im Laufe der Zeit etwas in Verruf geraten. Ein Grund: Suche ich nach nach meiner Firma bei Google, stehen die Webkatalogeinträge unter Umständen auch auf der ersten Seite und stehlen meiner eigenen Webpräsenz gerne mal die Show.
User Generated Content – ein Begriff, den ich in meiner Web 2.0 für Einsteiger-Serie als bekannt vorausgesetzt habe, sorgt derzeit in vielen Medien für neuen Gesprächsstoff. Deswegen widme ich mich in meinem kleinen Marketing ABC heute dem Thema User Generated Content, oder für die Abkürzungsjunkies: UGC. Lies den Rest des Artikels »
Nicht ganz so allgegenwärtig wie Word of Mouth Marketing, aber dennoch interessant: Buzz -Marketing. Bei dieser besonderen Form der Mund-Propaganda soll noch vor Produkteinführung der Bekanntheitsgrad gesteigert werden, so dass sich das Produkt bestensfalls am ersten Tag schon zum Kassenschlager entpuppt. Lies den Rest des Artikels »
Für mich schon jetzt das “Unwort des Jahres”, geistert es seit ein paar Monaten auch durch die deutschen Medien. Die Rede ist von Word of Mouth (Marketing) oder “WOM”. Da auch ich mich zu Anfang immer wieder ertappte, wie ich nach der passenden Erklärung in Wikipedia gesucht habe, hier nun ein Lösungsansatz von trnd rob:
Oder in Worten:
Word of Mouth lässt sich am Besten mit Mundpropaganda übersetzen, wenn sich also Person A von Person B einen Rat holt über Produkt X. Person B spricht in diesem Fall eine Empfehlung aus (ohne dabei finanzielle Interessen zu verfolgen), die auf eigener Erfahrung beruht oder weil ihm dieses Produkt von einem anderen Bekannten empfohlen wurde. Word of Mouth oder WOM ist nichts anderes als das, was wir bereits jeden Tag bewusst oder unbewusst praktizieren.
Was ist also Word of Mouth Marketing?
Mundpropaganda lässt sich schwer beeinflussen. Word of Mouth Marketing ist demnach der Versuch, es den “Empfehlern” möglichst einfach zu machen, die Produkte oder die Marke zu empfehlen, indem ihnen die entscheidenden Instrumente zur Verfügung gestellt werden. Dies bedeutet gleichzeitig auch, die Zielgruppe und das Produkt soweit zu analysieren, dass der besondere Vorteil des Produktes/der Marke leicht verständlich und weiterzuempfehlen ist.
Schaffe ich es also, meine Kunden so zufriedenzustellen, dass sie mich und meine Leistung weiterempfehlen, ohne das sie dabei selbst ein finanzielles Interesse verfolgen (Provision), dann betreibe ich Word of Mouth Marketing.
[UPDATE]
Kürzlich berichtete ich über die neue Werbekampagne von Ikea Warte bis September. Ein kurzer Artikel und ich empfahl Hunderten von Benutzern, die auf der Suche nach “warte bis September o.ä.” waren, doch auch mal auf die dazugehörige Webseite zu gehen, auf der ein Livestream von Nils + seiner Wohnung zu sehen ist. Auch dies ist Word of Mouth Marketing. Ikea macht sich die Bloggerschaft zu Nutze und Hunderte folgen dem Aufruf der Blogger/Ikea.
Erdmania ist ein Blog über kreative Werbung aus den Bereichen Web, Print, TV und Outdoor. In unregelmäßigen Abständen schreibe ich hier über Werbung, die mir beim Surfen untergekommen ist oder die ich sonst irgendwie aufgeschnappt habe.