Über Selbstprogrammierte Content Management Systeme
Dennis Erdmann am Dienstag, den 26. Januar 2010In Zeiten von Open Source Content Management Systemen (CMS), der anhaltenden Umsonst-Mentalität im Internet und fallenden Webdesign-Preisen dachte ich eigentlich, dass das selbstprogrammierte CMS ausgedient hätte. Warum sollte ich mich als Kunde schließlich freiwillig von einer Firma abhängig machen, dessen eigenes CMS nur von der Firma selbst weiterentwickelt wird? Wie groß müsste das E ntwickler-Team sein, um den Entwicklungsvorsprung von einem soliden CMS wie beispielsweise Typolight und einer entsprechend starken Community wett zu machen?
Und dennoch sehe ich immer wieder neue CMS, die tagtäglich von kleineren und mittleren Webdesign Agenturen aus dem Boden gestampft werden. Dabei ist nicht jede Agentur so klug und verlässt sich auf ein bereits bestehendes CMS um dieses auszubauen, was zumindest teilweise die Preise für die (Weiter-)Entwicklung etwas überschaubarer halten würde. Warum aber das Rad neu erfinden wollen?
Worüber ich mich aber wirklich aufrege, ist nicht die Tatsache, dass jede x.te Agentur ihr eigenes Süppchen kocht und ein eigenes CMS programmiert Lies den Rest des Artikels »

