Das Web 2.0 für Einsteiger: RSS-Feeds

Dennis Erdmann am Dienstag, den 15. Juli 2008

RSS-FeedDieses Zeichen wird der ein oder andere Benutzer schonmal gesehen haben. Es kennzeichnet Webseiten, die mit einem RSS-Feed ausgestattet sind. Aber was ist das besondere an diesen Webseiten?
Bei Wikipedia heißt es, dass RSS ein Service ist, der ähnlich einem Newsticker, Überschriften und Textauszüge der Webseite auf einer Seite zusammenstellt und sozusagen einen Überblick auf alle Nachrichten bietet.

Diese Übersicht, die RSS-Feeds lassen sich abonnieren und machen vor allem auf Seiten Sinn, auf denen öfters neue Nachrichten reinkommen. Abonniert man einen solchen RSS-Feed muss man nicht immer auf der Seite nachschauen, ob es etwas neues gibt, sondern man wird von seinem RSS-Reader über Neuigkeiten informiert.

RSS-Reader gibt es wie Sand am Meer, aber auch wer sich keine Software extra installieren möchte muss auf RSS-Feeds nicht verzichten. So bieten sowohl der Internet Explorer, als auch der Firefox (und Safari) die Möglichkeit, Dynamische Lesezeichen zu verwenden. Diese zeigen wie in meinem Beispiel in Listenform die letzten Nachrichten des abonnierten Feeds.

Eine andere Möglichkeit sind Online-Newsreader von zum Beispiel Google, Yahoo oder Newsgator. Diese bieten sich gerade bei mehreren abonnierten Newsfeeds an und verschaffen mir so tagtäglich einen Überblick über meine ganz individuell zusammengestellten Nachrichten. Die Nutzung dieser Reader ist kostenlos, eine Registrierung genügt (siehe auch die Blogposts zu Google Analytics I und II).

Wann immer ihr also auf einer Seite seid, die ihr regelmäßig aufgrund der Neuigkeiten besucht, solltet ihr einfach mal auf das RSS-Icon achten und den RSS-Feed abonnieren. Wie wär’s mit meinem Blog?

Morgen geht es dann weiter mit Pod- und Videocasts.

Themenwoche: Das Web 2.0 für Einsteiger

Dennis Erdmann am Montag, den 14. Juli 2008

Für dich sind Twitter, RSS-Feeds und Pod-Casts böhmische Dörfer? Dann bist du hier genau richtig. Da es nicht nur Dir so geht, starte einen kleinen Rückblick in die Grundlagen von Web 2.0. Ich fange quasi nochmal bei (Zwo) Null an und erkläre diese Woche zur Web 2.0 für Einsteiger -Woche.

In dieser Zeit stelle ich die Werkzeuge vor, die mich tagtäglich begleiten und mir das Leben leichter machen (sollen).

Aber zuerst ein bißchen Allgemeinbildung:

Der Begriff Web 2.0 steht für eine verändertes Nutzungsverhalten des Internetnutzer. Wurden in der Vergangenheit Inhalte des Internets fast ausschließlich von Unternehmen zur Verfügung gestellt, ist heute nahezu jeder in der Lage, das Internet mitzugestalten. Das “Mitmach”-Internet ist geboren und viele verändern das Internet bereits, ohne dies zu wissen. Mit einem Weblog (Online-Tagebuch) wie diesem, das Hochladen eines Videos auf Youtube, oder einer Gruppengründung bei einem Social-Network wie StudiVZ nimmt jeder von uns Einfluss.

Waren Websites früher statische HTML-Seiten, die nur mit Programmierkenntnissen verändert werden konnten, sind heutzutage viele Seiten dynamisch, und mit dem benutzerfreundlichen Oberflächen lassen sie sich kinderleicht von Jedermann bedienen und verändern.

Wie der Begriff Web 2.0 entstanden ist lässt sich übrigens auch auf Wikipedia ausführlich nachlesen, einem weiteren Beispiel für “Benutzer gestalten das Internet aktiv mit”

Morgen geht es weiter mit RSS-Feeds. Aktueller und persönlicher als jede Tageszeitung

Update: Spion auf der eigenen Webseite

Dennis Erdmann am Samstag, den 12. Juli 2008

Vor einer Woche habe ich von der Möglichkeit berichtet, mithilfe von Google Analytics mehr Infos als nur Besucherzahlen von der eigenen Webseite in Erfahrung zu bringen. Prompt beklagte sich (zurecht) Herr Voß, dass Google Analytics zwar kostenlos sei, dass aber nicht zuletzt auch Google von dem Einsetzen dieses Dienstes profitiere, um Benutzerprofile von jedem User zu erstellen.

Nachdem nun auch das Datenschutzzentrum Schleswig Holstein auf Google Analytics aufmerksam geworden ist und zur Zeit prüft, ob Google damit gegen das deutsche Datenschutzrecht verstößt, werde auch ich Analytics genau im Auge behalten, wenn auch nicht aus meiner Webseite rausnehmen. Sollte sich jedoch zeigen, dass Analytics in Deutschland nicht mehr verwendet werden kann/darf, hat es natürlich auch bei mir auf den Webseiten nichts mehr zu suchen.

Daher mein offizieller Hinweis: Ja, ich benutze Google Analytics! Eure Daten können dadurch von Google weiterverabeitet werden um ein umfassendes Benutzerprofil zu erstellen!

Wie man verhindern kann, dass Dienste wie Google überhaupt Daten sammeln wird hier beschrieben.

Aus dem Ideenpool: Neugierig auf Ladeneröffnungen

Dennis Erdmann am Montag, den 7. Juli 2008

Beispiel: Ein Schuhgeschäft öffnet in einem Monat seine Pforten in der Innenstadt und möchte auffällig, aber günstig auf die Eröffnung hinweisen, gleichzeitig aber die innen durchgeführten Baumaßnahmen verstecken.

Eine Möglichkeit ist die Komplettabklebung der gesamten Schaufenster, sowie der Schriftzug ” Hier eröffnet in Kürze…”. Schön und gut. Aber wie könnte man längerfristig im Kopf der Passanten bleiben, im Idealfall bis zur Eröffnung?

Ich könnte mir eine Neueröffnung folgendermaßen vorstellen:

Die Schaufenster werden wie bisher mit Folie abgeklebt, jedoch werden ein paar Gucklöcher in unterschiedlichen Höhen freigelassen. Bei einem Schuhgeschäft könnte daneben ein Preis stehen. Hinter den Gucklöchern befinden sich kleine Werbewelten, die in Größe und Form an die Gucklöcher angepasst sind und die frei dekoriert werden können, z.B. ein Schuh mit dem Hinweis, dass man diesen Schuh exklusiv am Tag der Eröffnung zu diesem Preis bekommen könnte.

Wenn dann noch die richtige Beleuchtung zum Einsatz kommt, sollten neugierige Blicke garantiert sein.

Was ihr von der Idee haltet könnt ihr gerne in den Kommentaren loswerden.

Bildquelle: aboutpixel.deglow-water © Christoph Ruhland

Spion auf der eigenen Webseite, mit Google Analytics

Dennis Erdmann am Dienstag, den 1. Juli 2008

Google AnalyticsJeder Unternehmer mit eigenem Webauftritt kennt die Situation: Die eigene Webseite ist das Aushängeschild im Web. Doch während man bei einem Bürogang noch ein paar Worte zu der Einrichtung, den Arbeitsplätzen und -weisen verlieren kann, überlässt man es dem Besucher auf der Webseite selbst, was er sich anschauen möchte und was nicht. Im persönlichen Gespräch können Fragen beantwortet werden, im Web muss der Besucher nach Antworten selbst suchen.

Wie findet man aber heraus, WER sich WIE über WAS informiert hat? Eine Möglichkeit ist Google Analytics. Dieses Tool ist kostenlos und lässt sich mit einfachen HTML-Kenntnissen kinderleicht in die Webseite integrieren. Lies den Rest des Artikels »

Über erdmania

Erdmania ist ein Blog über kreative Werbung aus den Bereichen Web, Print, TV und Outdoor. In unregelmäßigen Abständen schreibe ich hier über Werbung, die mir beim Surfen untergekommen ist oder die ich sonst irgendwie aufgeschnappt habe.
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