Das eigene Unternehmen bekannter machen (1/10)

Dennis Erdmann am Donnerstag, den 4. September 2008

Durch Zufall gelangte ich vor ein paar Tagen auf die Blogparade von Selbstständig im Netz zu dem Thema “Traffic Tipps für neue Blogs“.
Diese möchte ich heute zum Anlass nehmen und an dieser Stelle meine Themenwochen 10 Tipps um den Bekanntheitsgrad des eigenen Unternehmens zu erhöhen starten. Für Einige sind diese Tipps längst alte Hüte, aber vielleicht ist die Themenwoche ja auch für Diejenigen ein Denkanstoß, die diese Tipps vor längerer Zeit das letzte Mal beherzigt haben.

1. Webkataloge

Webkataloge sind im Laufe der Zeit etwas in Verruf geraten. Ein Grund: Suche ich nach nach meiner Firma bei Google, stehen die Webkatalogeinträge unter Umständen auch auf der ersten Seite und stehlen meiner eigenen Webpräsenz gerne mal die Show.

Aber… Lies den Rest des Artikels »

Kreative Visitenkarten

Dennis Erdmann am Montag, den 18. August 2008

Standard Visitenkarten

Ob nun kreativ oder doch die “normale” Visitenkarte. Grundsätzlich gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte. Fangen wir mal mit dem Inhalt an.
Auf eine Visitenkarte gehört:

  • Firma, (Firmenlogo)
  • Name (bei größeren Unternehmen evtl. die Position/Zuständigkeit)
  • Kontaktmöglichkeit, das kann Telefonnummer, Email-Adresse, Webseite oder Anschrift sein

Und was gehört nicht auf eine Visitenkarte?

  • Sponsoren (Werbung auf der Rückseite)
  • die private Email-Adresse, wie z.B. barbiefan2010@gmx.de
  • andere Tätigkeiten, z.B. ein Grafikdesigner, der auch KFZ-Reparatur anbietet.

Warum keine Sponsoren?
Ganz einfach. Die Visitenkarte spiegelt das Unternehmen nach außen wieder. Auch wenn eine gesponserte Visitenkarte günstiger ist, so zeigt diese auch, dass das Unternehmen in einem minimalen Bereich wie 50 € versucht zu sparen und so 50% der Werbefläche (die Rückseite) aufgibt. Dies wirkt nicht nur “billig”, sondern wird auch so vom Visitenkarten-Empfänger verstanden. Spare nicht an dieser Stelle, die Mehrkosten lohnen sich spätestens beim Austeilen.

Formal sollte man darauf achten, dass nicht mehr als 2 Schriftgrößen, -farben und -arten benutzt werden. Deutlich mehr Farben wirken unruhig und stören den Lesefluss, das gleich gilt für Größe und Art. Als Schriftart benutzt man am Besten die Hausschrift, sofern vorhanden, damit ein gewisser Wiedererkennungswert vorhanden ist.

Auch das Format der Visitenkarte folgt gewissen Grundsätzen. Die Karte sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein, soll heißen, sie darf im Portemonnaie nicht verloren gehen, muss aber so groß sein, dass sie ohne Probleme reinpasst. Das Format der EC-Karte, also 85 x 55 mm hat sich hierbei als das Maß der Dinge bei den Druckereien herausgestellt.

Tipp1

Wenn Programme wie InDesign oder QuarkExpress und Fachbegriffe wie Beschnittzugabe für Dich böhmische Dörfer sind, dann solltest du besser einen versierten Grafikdesigner zu Rate ziehen. In Word oder ähnlichen Programmen erstellte Visitenkarten bedeuten für die Druckerei zusätzliche Arbeit, die entsprechend abgerechnet wird. Für diesen Mehraufwand kann man sich fast schon eine schicke Visitenkarte vom Grafiker entwerfen lassen.

Tipp2: Die Rückseite bietet meistens genug Platz um Logo + Dienstleistungen unterzubringen. Doch aufgepasst: Mehr als 3-5 Dienstleistungen liest sich der Visitenkarten-Empfänger nur selten durch!

Mehrwert Visitenkarten

Nein, damit meine ich nicht die Visitenkarte mit Kalender, dem Währungsrechner oder vielleicht sogar dem Lineal auf der Rückseite. Gehe nicht davon aus, dass dein Gegenüber die Visitenkarte im Portemonaie behält. Eine schlechte Visitenkarte landet im Müll, eine gute Visitenkarte wird “abgeheftet”. Dort bringt der Kalender mal gar nichts. Lies den Rest des Artikels »

Kreative Visitenkarten (1)

Dennis Erdmann am Samstag, den 16. August 2008

In der Vergangenheit habe ich das Thema Kreative Visitenkarten bereits angeschnitten, in dieser 3-teiligen Serie möchte ich ein paar Tipps für eine erfolgreiche Visitenkarte vorstellen.
Aber auch glückliche Visitenkarten-Besitzer sind dazu eingeladen, ihre Visitenkarte  einem Check zu unterziehen. Lies den Rest des Artikels »

Inspirationshilfen Teil III

Dennis Erdmann am Donnerstag, den 31. Juli 2008

Nachdem die Tipps der ersten beiden Teile von Inspirationshilfen Teil I & II noch kostenlos waren, muss heute ein bißchen tiefer in die Tasche gegriffen werden, denn Bücher, die sich mit dem Thema Design beschäftigen können auch gerne mal mit 80 bis 100 Euro zu Buche schlagen.

Meine “Buchtipps”:

  1. Die Los Logos Serie. Bereits 3 Teile sind im Verlag “Die Gestalten” erschienen und der vierte Teil steht in den Startlöchern und wird voraussichtlich im September 2008 erhältlich sein. Los Logos beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit Markenzeichen, also Logos und Signets. Aktuelle Trends und Evergreens sind beidermaßen berücksichtigt. Ein Exemplar kostet im Schnitt zwischen 40 und 50 Euro. Mein Tipp: Ein super Geschenk für jeden Designer (Danke an Einschnitt) Bücher bei Amazon ansehen
  2. Kribbeln im Kopf. Der Autor Mario Pricken und seine Kollegin Christine Klell zeigen eindrucksvoll, mit welchen Kreativitätstechniken aus einem Hirngespinst eine marktreife Werbekampagne werden kann. Gepaart mit vielen Beispielen internationaler Kampagnen kommen die guten Ideen fast schon von alleine. Da sind die 68 Euro Investitionskosten doch schnell wieder drin. Bei Amazon ansehen
  3. Kribbeln im Kopf – Creative Sessions. Wer das Buch schon auswendig kennt, für den dürfte das Karteikartenprinzip von Creative Sessions interessant sein. Offene Fragen helfen dabei, den inspirationsarmen Kreativen auf neue Ideen zu bringen. Preis um die 40 Euro. Mehr Infos
Obwohl ich derzeit noch so einige Bücher auf meinem Wunschzettel habe, endet an dieser Stelle meine Serie Inspirationshilfen, Fortsetzung nicht ausgeschlossen.

Inspirationshilfen Teil II

Dennis Erdmann am Sonntag, den 27. Juli 2008

In Inspirationshilfen I habe ich ja bereits ein paar schöne Seiten von Fotografen vorgestellt, die besonders durch ihre Art zu fotografieren (und eine außergewöhnliche Webseite) auffielen.
Heute geht es etwas allgemeiner zu, ich widme mich mehr den allgemeinen Quellen.

Print- & Webdesign:

  •  deviantArt - Bietet von gescannten Handzeichnungen, über Vectorbilder, Photoshop-Pinselspitzen (Brushes), Bildretusche bis hin zu Webdesigns viele Denkanstöße und Ideen.
  • Visualsafe - Früher noch täglich aktualisiert, wurde die Seite etwas vernachlässigt. Dennoch finden sich viele gelungene Webseiten in diesem Pool.
  • The FWA - Kürt jeden Tag die Website des Tages. Scheinbar nur Flash-Websites vertreten, diese sind jedoch hervorragend umgesetzt und erstaunen mich immer wieder. Bestes Inspirationsfutter.
  • Istockphoto - Das man bei Istockphoto Bildlizenzen erwerben kann, ist den meisten klar. Aber das man im eingeloggten Zustand auch veröffentlichte Arbeiten von anderen Usern sehen kann ist vielleicht neu.
Video:
  • Sehsucht - Die Referenzen der Hamburger Agentur sind teilweise bekannt aus dem deutschen TV und immer wieder ein Genuss. Bin leider viel selten auf der Seite.
  • Youtube – Klar darf Youtube hier nicht fehlen. Mein Tipp: “Cannes Lion Winner” oder “Cannes Lion 2008” eingeben und lachen/inspirieren lassen.
Text:
Photoshop:
  • Photoshop-Weblog - Hier werden unter anderem Photoshopmontagen und -effekte vorgestellt und erklärt, wie diese auch selbst realisieren kann.
In Teil 3 folgen Inspirationshilfen, die sich auch im Regal zu Hause oder im Büro gut machen.

Über erdmania

Erdmania ist ein Blog über kreative Werbung aus den Bereichen Web, Print, TV und Outdoor. In unregelmäßigen Abständen schreibe ich hier über Werbung, die mir beim Surfen untergekommen ist oder die ich sonst irgendwie aufgeschnappt habe.
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