Warum Skype mehr als nur ein Zeitfresser ist

Dennis Erdmann am Dienstag, den 22. Juli 2008

Letzte Woche habe ich in meiner Themenwoche Web 2.0 für Einsteiger einerseits versucht das Web 2.0 einmal näher zu beschreiben, andererseits aber auch ein wenig von meinem Werkzeugen preisgegeben, die ich tagtäglich benutze. Um an diesen Trend anzuschließen habe ich einen kurzen Blick in meine Dockbar geworfen und Skype, eines meiner wichtigsten Tools, zum heutigen Thema erklärt.

Skype ist ein vielseitiger Messenger, mit dem man die Möglichkeit hat, mit seinen Kontakten zu schreiben oder zu telefonieren. Besonders interessant ist hierbei die Videotelefonie mit einer Webcam. Aber was macht Skype besser als die Konkurrenz, also ICQ, MSN und wie sie nicht alle heißen? Die überdurchschnittlich gute Sprach- und Videoqualität sind sicherlich ein Grund. Aber auch die Benutzer sind es, die Skype in ein besseres Licht rücken. So wurde ich seit meiner aktiven Skype Zeit (ca. 1/2 Jahr, 8-12 Std am Tag online) nur gute 5 mal mit unerwünschten Nachrichten und Spam belästigt. So scheint der Skype-Benutzerkreis das Programm meist für ernsthafte Zwecke zu verwenden, dementsprechend ist es nur für wenige Teenies interessant. All diese Gründe machen wohl Skype auch für interne Unternehmenszwecke und Projektarbeit so attraktiv.

Aber Skype kann noch mehr: Wer sich, so wie ich, mal mit dem Skype Guthaben beschäftigt hat, wird schnell feststellen, dass man mit Skype auch wunderbar günstig ins (deutsche und) ausländische  Festnetz telefonieren kann. Portugal beispielsweise kostet gerade mal 2ct pro Minute (zzgl. 2ct Verbindungsgebühr). Und wer sich, so wie ich, eine Skype-Festnetznummer geben lässt, der kann sogar auf seinem Skype angerufen werden.
Sehr praktisch, wenn man seine Telefonnummer überall mitnehmen kann (z.b. ins Ausland, nach Hause, ins Büro).

Das Web 2.0 für Einsteiger: Das ist Web 2.0 Teil II

Dennis Erdmann am Samstag, den 19. Juli 2008

Wir erinnern uns: Web 2.0 steht für Social Networks aber auch für die Möglichkeit, Alltagsgegenstände individuell nach dem eigenen Geschmack anzupassen. Diese Individualität zeigt sich aber auch im Web. Will man mit seinem Profil im den Netzwerken auffallen stößt man früher oder später Seiten, mit  denen man sich seinen eigenen Avatare/Profilbilder erstellen kann.

Web 2.0 steht also auch für:

  1. Ich bin etwas besonderes: Wer möchte nicht einmal Präsidentschaftskandidat werden? Oder vielleicht in einem Cartoon mitwirken? Vielleicht bei den Simpsons? Alles kein Problem, einfach Foto hochladen und kaputtlachen.Die Videos lassen sich wunderbar an Freunde versenden und die Bilder machen sich bestimmt gut im Profil. Ein Hingucker sind sie auf jeden Fall.
  2. Ich gucke/höre was und wann ich will: Die Zeiten von Sendungen im TV oder Radio verpassen sind (fast/leider) vorbei. TV-Sender wie der mit der Sieben haben es vorgemacht. Mittlerweile lassen sich viele der (Doku-)Soaps auch im Internet ansehen. Und das zu jeder Zeit an jedem Tag. Einige Sendungen werden sogar “mundgerecht” verarbeitet, damit man nicht zu lange für das Herunterladen braucht.Somit lässt sich als weitere Erscheinung des Web 2.0 die Veröffentlichung vieler TV- und Radioinhalte im Web beobachten. Und wem das Radio mit den immer gleichen Playlisten zu langweilig ist, der kann sich, wie könnte es anders sein, auch im Web 2.0 Abhilfe schaffen. Zum Beispiel mit Last.fm. Die Musik-Community bietet registrierten Nutzern die Möglichkeit den musikalischen Horziont zu erweitern durch Vorschläge aufgrund des eigenen Musikgesschmacks.Im Gegenzug kann man bei Adtunes[UPDATE: heißt jetzt Roccatune], seine eigenen Playlisten voller Lieblingslieder anlegen, selbst wenn man nicht im Besitz des Originals ist. Wie das geht? Werbefinanzierung. Da die Musik im Browser abgespielt wird, nutzt Adtunes die Gelegenheit, ihre Werbepartner zu Wort kommen zu lassen.

Das waren die Links, die ich mir innerhalb von knapp 2 x 30 Minuten aus den Fingern saugen konnte. Da die Geschichte “Web 2.0″ jeden Tag um ein weiteres Kapitel bereichert wird, ist das nur ein winziger Bruchteil dessen, was Web 2.0 ausmacht. Dennoch hoffe ich, dass ich ein paar Besuchern das Thema etwas näher bringen konnte.

Das Web 2.0 für Einsteiger: Das ist Web 2.0 Teil I

Dennis Erdmann am Freitag, den 18. Juli 2008

Das an dem Begriff “Web 2.0″ eine Menge dranhängt und allein das Thema RSS-Feeds umfangreicher ist, zeigt der Beitrag von Kaffeeringe. Um die “Web 2.0 für Einsteiger”-Woche abzurunden gibt es hier noch mal ein paar Links, die das typische Nutzerverhalten von Web 2.0 meiner Meinung nach am Besten widerspiegeln.

Web 2.0 steht für:

  1. Ich gehöre dazu. Die Rede ist von Social Networks. Angefangen hat der Hype bei mir mit StudiVZ. Eigentlich das beste Beispiel, denn ich war ja nicht mal Student, trotzdem habe ich viele Stunden damit verbracht, nach alten Bekannten zu suchen und Nachrichten an Freunde zu verschicken. Und so ergibt es sich zwangsläufig, dass jeder Kontaktsuchende in mindestens einer Community angemeldet ist.Communities, denen man mal Beachtung schenken sollte sind Grafiker.de, eine Plattform für Dienstleister aus dem Medien- und Designbereich und trnd.com. Trendsetter können hier die neuesten Trends ausprobieren und gewinnen.
  2. Ich machs mir selbst. Ob Müsli/Cornflakes/Tee, Schlüsselanhänger/T-Shirts/Möbel (bzw. Aufkleber für Möbel, Laptops…) oder selbstverfasste Nachrichten. Selbst ist der Mann/die Frau und kann sich mithilfe des Web 2.0 heute alles speziell auf seine Wünsche zuschneiden lassen.
In Teil 2 gibt es u.a. Ich bin etwas besonderes und Ich gucke/höre was und wann ich will.

Das Web 2.0 für Einsteiger: Blogs und Twitter

Dennis Erdmann am Donnerstag, den 17. Juli 2008

Das Wort Blog setzt sich zusammen aus dem Wort Weblog und heißt übersetzt so viel wie “Online-Tagebuch”. Mit dem Web 2.0 wurde es Schreibern, den sogenannten Bloggern ermöglicht, ohne große Programmierkenntnisse ihr eigenes Tagebuch online zu stellen. Der bekannteste Herausgeber von Online Tagebüchern ist nach wie vor Wordpress. Dabei sind die Beiträge chronologisch geordnet, die neuesten Beiträge stehen jeweils oben. Aber natürlich beschränken sich diese Tagebücher nicht nur auf das Geschehen einer einzelnen Person, sondern widmen sich einem Bereich wie zum Beispiel Existenzgründer in Deutschland, Suchmaschinenoptimierung oder der Zielgruppe Kreative Mac Nutzer.

Im Gegensatz zu den schon etwas in die Jahre gekommenen Blogs (die ersten erschienen in den 90er Jahren) steht Twitter. Wer sich meine private Seite denniserdmann.de angesehen hat, wird festgestellt haben, dass es in der zweiten Zeile ein paar Kurznachrichten gibt, die ich mal so eben nebenbei und in aller Kürze verfasst habe. Was genau Twitter ist, wird auch auf Wikipedia erklärt. Twitter macht den Blogs der Welt derzeit Konkurrenz, da man Twitter einerseits als einen Mikrobloggingdienst ansehen kann, bei dem man gezwungen ist, seine Mitteilungen auf 140 Zeichen einzugrenzen, andererseits ist Twitter aber auch ein Soziales Netzwerk und kann, ähnlich wie ICQ, ein enormer Zeitfresser sein. Über den Sinn und Unsinn sind sich die Macher bis heute nicht einig. Fakt ist jedoch, dass bei sinnvollem Nutzen Twitter einer der schnellsten Nachrichtendienste unserer Zeit ist. Kaum ist es passiert, steht es auch schon auf Twitter und wird durch Freunde, die sogenannten Follower verbreitet.

Wer twitter wirklich verstehen möchte, sollte sich einfach mal kostenlos anmelden und es selbst twittern/schreiben, also eigene Tweets/Nachrichten erstellen. Vergesst dann nur nicht, mir zu “followen/folgen

Freitag gibts dann ein paar nette Links zu typischen Web 2.0 Seiten.

Das Web 2.0 für Einsteiger: Pod- und Videocasts

Dennis Erdmann am Mittwoch, den 16. Juli 2008

Podcast-LogoGestern habe ich von RSS-Feeds und dem Abonnieren mithilfe von RSS-Readern geschrieben. Das beste Beispiel für den vielseitigen Nutzen von RSS-Feeds sind die immer häufiger zu sehenden Podcasts. Pod- und Videocasts kann man sich am Besten als eine Hörspiel-Folge bzw. eine TV-Episode vorstellen. Sie wurde vorher aufgezeichnet und kann mit den gängigen Playern wie itunes und winamp abonniert werden. Genauso wie bei den News-Feeds bietet aber auch der Mozilla Firefox die Möglichkeit Podcast-Feeds zu abonnieren.

Der Name Podcasts setzt sich zusammen aus den Wörtern Ipod (von Apple) und Broadcast und lässt bereits erahnen, dass die Dateien auch wunderbar dafür geeignet sind um, sie auf den MP3-Player zu überspielen. Die angebotenen Inhalte sind größtenteils kostenlos und decken dabei eigentlich von den täglichen Nachrichten, über Hörbücher bis hin zu Diskussionen alle Bereiche ab.

Ich nutze Podcasts vor allem, wenn ich keine Lust habe zu lesen. So lasse ich mir die neuesten Infos aus dem Web einfach in einer Diskussion wie bei Technikwürze vortragen und kann in der Zeit etwas völlig anderes tun, wie zum Beispiel Joggen gehen. Ebenfalls für mich interessant sind sogenannte Videocasts. Dort schaue ich mir in regelmäßigen Abständen die neuesten Episoden von PhotoshopUserTV an, in denen ich meine Kenntnisse durch Tutorials im Umgang mit Photoshop und Co. vertiefe.

Das wars für heute. Morgen geht es weiter mit Blogs und Twitter.

Über erdmania

Erdmania ist ein Blog über kreative Werbung aus den Bereichen Web, Print, TV und Outdoor. In unregelmäßigen Abständen schreibe ich hier über Werbung, die mir beim Surfen untergekommen ist oder die ich sonst irgendwie aufgeschnappt habe.
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