Das Marketing-ABC: Word of Mouth Marketing
Dennis Erdmann am Donnerstag, den 21. August 2008Für mich schon jetzt das “Unwort des Jahres”, geistert es seit ein paar Monaten auch durch die deutschen Medien. Die Rede ist von Word of Mouth (Marketing) oder “WOM”. Da auch ich mich zu Anfang immer wieder ertappte, wie ich nach der passenden Erklärung in Wikipedia gesucht habe, hier nun ein Lösungsansatz von trnd rob:
Oder in Worten:
Word of Mouth lässt sich am Besten mit Mundpropaganda übersetzen, wenn sich also Person A von Person B einen Rat holt über Produkt X. Person B spricht in diesem Fall eine Empfehlung aus (ohne dabei finanzielle Interessen zu verfolgen), die auf eigener Erfahrung beruht oder weil ihm dieses Produkt von einem anderen Bekannten empfohlen wurde. Word of Mouth oder WOM ist nichts anderes als das, was wir bereits jeden Tag bewusst oder unbewusst praktizieren.
Was ist also Word of Mouth Marketing?
Mundpropaganda lässt sich schwer beeinflussen. Word of Mouth Marketing ist demnach der Versuch, es den “Empfehlern” möglichst einfach zu machen, die Produkte oder die Marke zu empfehlen, indem ihnen die entscheidenden Instrumente zur Verfügung gestellt werden. Dies bedeutet gleichzeitig auch, die Zielgruppe und das Produkt soweit zu analysieren, dass der besondere Vorteil des Produktes/der Marke leicht verständlich und weiterzuempfehlen ist.
Schaffe ich es also, meine Kunden so zufriedenzustellen, dass sie mich und meine Leistung weiterempfehlen, ohne das sie dabei selbst ein finanzielles Interesse verfolgen (Provision), dann betreibe ich Word of Mouth Marketing.
[UPDATE]
Kürzlich berichtete ich über die neue Werbekampagne von Ikea Warte bis September. Ein kurzer Artikel und ich empfahl Hunderten von Benutzern, die auf der Suche nach “warte bis September o.ä.” waren, doch auch mal auf die dazugehörige Webseite zu gehen, auf der ein Livestream von Nils + seiner Wohnung zu sehen ist. Auch dies ist Word of Mouth Marketing. Ikea macht sich die Bloggerschaft zu Nutze und Hunderte folgen dem Aufruf der Blogger/Ikea.
23. August 2008 um 15:28
[...] ganz so allgegenwärtig wie Word of Mouth Marketing, aber dennoch interessant: Buzz -Marketing. Bei dieser besonderen Form der Mund-Propaganda soll [...]
27. November 2009 um 15:29
[...] Einen „Namen machen“ kann natürlich nur der, der einen besitzt. Bei der Vielzahl von Firmen die allesamt mit „Malermeister“ beginnen, sollten Sie überlegen, inwieweit ein Namensfindung außerhalb des eigenen Vor- und Nachnamens sinnvoll für Sie sein könnte. So genannte Phantasienamen, kurze Claims wie Painters at Work oder Wortkombinationen stechen hier aus der Masse der Anbieter hervor und bleiben im Gegensatz zur bekannten „Malermeister + Name“-Variante besser im Gedächtnis. Denn außer Word-of-Mouth Marketing [...]