In Zeiten von Open Source Content Management Systemen (CMS), der anhaltenden Umsonst-Mentalität im Internet und fallenden Webdesign-Preisen dachte ich eigentlich, dass das selbstprogrammierte CMS ausgedient hätte. Warum sollte ich mich als Kunde schließlich freiwillig von einer Firma abhängig machen, dessen eigenes CMS nur von der Firma selbst weiterentwickelt wird? Wie groß müsste das E ntwickler-Team sein, um den Entwicklungsvorsprung von einem soliden CMS wie beispielsweise Typolight und einer entsprechend starken Community wett zu machen?
Und dennoch sehe ich immer wieder neue CMS, die tagtäglich von kleineren und mittleren Webdesign Agenturen aus dem Boden gestampft werden. Dabei ist nicht jede Agentur so klug und verlässt sich auf ein bereits bestehendes CMS um dieses auszubauen, was zumindest teilweise die Preise für die (Weiter-)Entwicklung etwas überschaubarer halten würde. Warum aber das Rad neu erfinden wollen?
Worüber ich mich aber wirklich aufrege, ist nicht die Tatsache, dass jede x.te Agentur ihr eigenes Süppchen kocht und ein eigenes CMS programmiert Lies den Rest des Artikels »
Kennen Sie schon Mystery Seeker (ehemals Mystery Google)? Falls nicht, dann sollten Sie sich einmal 2 Minuten Zeit nehmen und die mysteriöse Suchmaschine einmal ausprobieren. Denn diese Suchmaschine ist anders. Hier bekommen Sie nicht die Ergebnisse zu ihrer Suchanfrage, sondern immer die Suchergebnisse ihres „Vorgängers“, also der Person, die als letztes vor Ihnen bei Mystery Seeker etwas gesucht hat.
Eine witzige Angelegenheit, weil Sie wissen werden, was Ihnen als nächstes Ergebnis präsentiert wird. In den USA werden mittlerweile sogar sogenannte „Mystery Seeker Missions“ ausgetragen, bei denen dem Suchenden über Hinweise im Suchschlitz und in den Ergebnissen Aufgaben gestellt werden wie z.B. ein bestimmtes Youtube-Video zu finden und dieses per Email an eine bestimmte Adresse zu senden.
Bei Mystery Seeking steht der Spaßfaktor ganz klar im Vordergrund, dennoch ließe sich, wie im Beispiel bei den Mystery Seeker Missions die Suchmaschine auch für andere Zwecke nutzen. Es bleibt also spannend zu beobachten, welche Ideen sich aus einer nicht steuerbaren Suchmaschine ergeben, die nicht einmal Suchmaschinenoptimierer beeinflussen können.
Diesen Eindruck erweckt zumindest die Street Marketing Aktion für den Mini Cooper, die 2009 kurz nach Weihnachten in Amsterdam durchgeführt wurde. Eine großartige Aktion, die nicht nur dadurch beeindruckt, dass sie sehr passend auf die Nachweihnachtszeit anspielt, sondern wie unter anderem im Werbeblogger erwähnt „ihre Reise um die Welt angetreten hat, weil sie innovativ, distinktiv und im besten Sinne be-merkenswert ist“.
Wie so oft sind es eben die einfachen und in diesem Fall sogar günstigen Aktionen, die überzeugen können.
Gerade wurde ich über den Twitter-Account von Scholz & Friends auf die in Kürze startende Imagekampagne für DAS HANDWERK/DAS LIED VOM HANDWERK aufmerksam gemacht.
Ab 2010 und für die nächsten 5 Jahre soll Scholz & Friends nicht nur den guten Ruf des Handwerks verdeutlichen, sondern auch das Handwerk mithilfe einer aufwendigen Imagekampagne neu positionieren. Vom Internet über Plakate, TV- und Kinowerbung bis hin zu mehrteiligen Anzeigen in den großen Tageszeitungen soll auf breiter Schiene das Handwerk in seiner Vielfalt dargestellt werden.
Dabei soll es in der Imagekampagne nicht nur darum gehen, den Ruf von Handwerkern im Allgemeinen aufzubessern, sondern auch die Ausbildung in einem Handwerksberuf wieder attraktiver für junge Menschen zu gestalten, in einer Welt in der alle nur noch über den technischen Fortschritt und das Computer-Zeitalter sprechen. Lies den Rest des Artikels »
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an der Bushaltestelle und warten auf den nächsten Bus. Wenn bei Ihnen nun auf einmal das unbändige Gefühl nach einem frischen McDonald’s Kaffee aufsteigt, dann sitzen Sie vielleicht direkt an dieser Bushaltestelle in Vancouver, die ich gerade bei ronpoint.com entdeckt habe:
Wie bereits in den Kommentaren erwähnt steigt auch für meinen Geschmack der Dampf des Kaffees etwas zu schnell und auch etwas zu viel auf einmal auf. Aber anders wäre es vielleicht nicht möglich gewesen, den Schriftzug „Your Free Coffee is Ready“ gut sichtbar zu machen.